Gastbeiträge
In dieser Kategorie schreiben uns fleißige Mitschreiber Gastbeiträge.
Kinderarmut in unserer Region
05. Dez
Viele Leute meinen Kinderarmut gibt es nur in den Großstädten, mit Sicherheit sind dort die meisten Kinder betroffen. Doch auch in unserer Region sind die Zahlen erschreckend . Einer Bertelsmann Studie aus dem Jahr 2008 zufolge leben in Bad Düben 33,7 %, in Delitzsch 38,0 % und in Eilenburg 38,5 % in Armut. Trauriger Spitzenreiter ist Torgau mit 39,8 %. Es sind oft die selben Gründe: niedrige Löhne der Eltern oder gar ein fehlender Arbeitsplatz, da sie den Anforderungen des Betriebes nicht genügen. Wir sollten mehr auf dieses Thema aufmerksam machen, denn wie man sieht betrifft es nicht nur die Kinder in den Großstädten.
Eingereicht über das Mitschreiber-Formular durch: Rebecca
Das Ende einer Ära
27. Jul
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2
Ganz ohne Zweifel. Mit dem letzten Teil der Harry Potter-Saga ist nun das Ende einer Ära hereingebrochen. So viele Jahre haben wir mitgefiebert. Zugesehen, wie aus den Kindern Harry, Hermine und Ron Erwachsene wurden. Doch mit dem Älterwerden der Darsteller, wurde auch das Publikum älter. Denn von Kinderfilm konnte nun wirklich nicht mehr die Rede sein. Mehr >
Bildungspaket: Eigentlich eine tolle Sache
11. Mai
Neues von unserem Gastschreiber Michael
„Jetzt können auch Laura, Niklas, Tobi und Julia mitmachen.“ Mit diesem Satz wirbt das Bundesministerium für Arbeit für das neue Bildungspaket. Mit Hilfe von Gutscheinen sollen Kinder aus finaziell schwachen Familien die Möglichkeit erhalten, „an Kita, Hort und Schule, bei Musik, Sport und Spielvereinen und Gruppen“ teil zu nehmen. Außerdem unterstützt dieses Paket die Lernförderung, die Versorgung von Schulbedarf sowie die Schulbeförerung und das tägliche Mittagessen in der Schule. Begründet wird das Paket, das mit einem Topf von einer Millarde Euro ausgestattet wurde, damit das kinder ein recht auf diese Leistungen haben.
Bis zu diesem Punkt scheint das Paket sinnvoll und sozial. Aber der schein trügt ein wenig. Schließlich wurde das Paket erst von zwei Prozent aller Empfangsberechtigten genutzt. Gründe dafür sind unter anderem, dass viele Familien nichts von diesen Zuschüssen wissen oder das Gutscheinsystem meiden. Für jede Aktivität ein neuer Antrag der von Komune zu Komune unterschiedlich ist. Allein im Landkreis Norsachsen sind 7 formulare notwendig um alle Leistungen ein zu fordern. Für eine alleinerziehende Mutter die ihr sperlliches Gehalt durch das Abreitlosengeld II aufstockt, ist es schwer, noch die Zeit zu finden die Anträge zu besorgen, sie auszufüllen und die notwendigen Dokumente zu besorgen. Diese Prozedur muss für jedes Kind einzeln erfolgen. Bürokratie und mangelnde Informationspolitik machen eine gute Idee zu einer politschen Fars.
Zudem trügt der Schein, das Kinder, die durch Gutscheine unterstützt werden, auch mehr in die Gesellschaft integriert sind. Denn Fakt ist, dass ein Kind, das die Teilnahme im Fußballverein bezahlt bekommt, noch lange keine Fußballschuhe oder Trainingssachen hat.
Gut hingegen ist die Unterstützung bei Schulbedarf und Lernförderung. Jedem Kind stehen 100 Euro für Lernmaterialen pro Schuljahr zur Verfügung. Dadurch können Kinder und Jugendliche sich mit ausrechend Schulmaterialen versorgen, um vernünftig am unterricht teilnehmen zu können. Außerdem wird die Teilnahme bei Nachhilfe voll erstattet. Das bedeudet, dass Lernschwache Schüler die Chance haben sich Hilfe für ihre Problemfächer zu holen.
Alles in allem ist das Paket eine überfällige Unterstützung der Kinder, die es so schon schwer genug habe sich in die Geslleschaft zu integrieren. Doch von einem „Geschenk“ vom Staat kann nicht gesprochen werden, wie in der gestrigen RTL Sendung SternTV behauptet wurde. Schließlich haben die Kinder ein recht darauf Chancengleichheit zu erfahren und im gesellschaftlichem Leben integriert zu sein . Viellmehr beginnt der Staat endlich denen zu helfen, die unsere Hilfe am meisten brauchen.
By: Michael Georg
Tag 3: Halbzeit im Praktikantenland
06. Apr
Das TZ-Praktikanten-Tagebuch
Allen einen wunderschönen Nachmittag, ich hab heute eher Feierabend. Ich verkaufe Emma an die Großeltern und darf insgesamt 4h Auto fahren…aber für ein bisschen Ruhe am Abend macht man das schon mal…alle sind glücklich: Eltern haben bis Sonntag Ruhe, Großeltern haben jemand zum Bemuttern, Kind wird verwöhnt wie eine Prinzessin. Mehr >
Praktikum Tag 2: Wie geht der Computer an?
06. Apr
Das TZ-Praktikanten-Tagebuch
Na wie geht’s den MENK-Lesern? Mir, der tollpatschigen Praktikantin geht’s gut.
Ich habe mich weder verlaufen, noch war die Bahn unpünktlich. Alles bestens. Heute konnte auch nicht viel schief gehen,was die Anreise betrifft. Ich wurde in Mockrehna direkt am Bahnhof eingesammelt und in ein riesiges Wildgehege in Audenhain entführt. Das gehört Herrn Pötzsch und der versteigert am Sonntag 2 Bären aus Holz. Das Geld soll den Torgauer Bären zu Gute kommen. Ich würde ja hingehen, wenn ich nicht meinen kleinen Kobold von den Großeltern abholen müsste. Aber wenn ihr alle hin geht,fällt mein Fehlen ja gar nicht auf … Mehr >
Pleiten, Pech und Pannen – ein toller Montag!
04. Apr
TZ-Praktikantin Josie Leopold schreibt über ihren ersten Redaktions-Tag
Als mich heute Morgen der Wecker meiner besseren Hälfte aus dem Schlaf zirpte ( ja, zirpte! Denn der gute Mann bevorzugt ein leises Grillenzirpen zum aufwachen.), wusste ich noch nicht, was genau auf mich zukommen sollte. Ich wollte nur einen ruhigen Morgen, ein bisschen Kaffee und ganz entspannt zum Zug fahren, denn heute und den Rest der Woche bin ich Praktikantin bei der Torgauer Zeitung. Ich wohne in Leipzig und habe deshalb einen etwas weiteren Weg zurückzulegen, aber das der “etwas weitere Weg” sich zu einer Abenteuerreise wird, hatte ich so nicht geplant…

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