Gauck – der beste Kandidat?
Verfasst von Martin am 23. Februar 2012. Der Beitrag hat zurzeit 10 Kommentare.

photo credit: Das blaue Sofa
Wie der letzte Klick auf dem MENK-Blog zeigte, sind viele von Euch wirklich sozial! MENK erzählte Euch von der Aktion „Pfand gehört daneben“. Dabei geht es darum Pfand nicht mehr in den Müll zu werfen, sondern daneben. 53 Prozent von Euch wollen die Flaschen ab sofort daneben stellen. 30 Prozent ist das leider egal und die restlichen User bringen ihre Flaschen lieber selbst weg.
Thema Nummer eins in der letzten Woche war natürlich der Rücktritt von Christian Wulff. Nun steht bereits ein neuer Kandidat in den Startlöchern – Joachim Gauck. Die LINKE sucht derzeit einen eigenen Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten.
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vor 1 Jahr
Ich würde mich über mehr Texte zum Lesen freuen, als immer nur Umfragen mit Bildern…
vor 1 Jahr
Schade, dass bei dieser Umfrage eine Antwortmöglichkeit fehlt:
- Haut die Flaschen in den Müll!!!
vor 1 Jahr
vor 1 Jahr
@gabi:
Nein, Flaschen gehören neben den Müll
vor 1 Jahr
Alles klar, wir werden uns darum bemühen. Danke für den Hinweis.
vor 1 Jahr
Was soll eigentlich diese letzte Antwortmöglichkeit? Egal, sehe wir mal darüber hinweg. Wieso können wir nicht Norbert Lammert zwingen, das zu machen, der wäre ja wohl der Knaller!
vor 1 Jahr
Zum Glück bin ich nicht zur Bundesversammlung diktiert worden. Die haben echt die Qual der Wahl. Gauck, Klarsfeld und Dr. Rose. Ein Kommunistenjäger, eine Nazijägerin und ein Nationalkonservativer. Da fehlt jetzt eigentlich nur noch ne Kommunistin. Also ich wär ja für Margot. Die hat ja eh geäußert, dass Sie Sehnsucht nach der Heimat hat.
Und da es ja eh nicht schlimmer kommen kann NACH Gauck, hier mal einige alternative Wahlmöglichkeiten meinerseits:
Wolfgang Lippert, Beate Zschäpe, kleines dickes Ailton, Carsten Spengemann, Wladimir Putin und Kermit der Frosch.
Ist es eigentlich nicht absurd, dass wir einen neuen Bundespräsidenten bekommen, der die DDR ablehnt und dennoch schon vor der Wahl als neuer Amtsträger feststeht und das mit einer Anzahl an Stimmen, die mich prozentual erinnert an, wartet, lasst mich kurz überlegen, ach ja, genau, die gute alte DDR?! Wahnsinn.
Keine Satire ist so gut wie die Realsatire, dafür lasset uns den “Demokraten” danken. Amen.
vor 1 Jahr
Im Übrigen ein geiles Bild von Joachim, dem ollen Schlüpferstürmer. Was der da in dem Moment wohl gerade denkt???
Ich bin auf eure Vorschläge gespannt.
vor 1 Jahr
“Lachender Gauck” – Macht verkörpernd?
Auszug aus Wikipedia: Die „Macht” eines Bundespräsidenten ist durch das Grundgesetz erheblich beschränkt und seine Aufgaben sind daher von repräsentativer Art mit Ausübung neutraler Gewalt.“ (Synonym beschränkt: geistig unbeweglich – Blackout der Wikip-Autoren?)
Die Frage, ob ein Bundespräsident überhaupt notwendig ist, wurde seit „Wulffs Verfehlungen“ immer wieder neu gestellt.
Freut sich Gauck schon jetzt auf die künftigen Amtsbezüge in Höhe von 199.000 Eu, zuzüglich 78.000 Eu Aufwandsentschädigung oder auf die gepanzerte Limousine aus der Oberklasse eines deutschen Herstellers? (Foto „Lachender Gauck“ passt hier wie die Faust aufs Auge)
Viele Leute fragen, ob die Mitarbeit früherer Stasileute bei der Aufarbeitung von Akten für Gauck zum Hindernis werden könnte. Über Wunschperspektiven ehemaliger Mitarbeiter MfS nach dem Niedergang der DDR nachzulesen in: „Im Auftrag des Großen Bruders“, AAVAA-Verlag, Berlin.
Oft hieß es: „Ehemalige MfS-Angehörige wissen um Wege und Mittel, an alte Unterlagen heranzukommen. Gut, sie in solch eine Behörde zu integrieren!“
Wer die Aufgaben dieses ehemaligen Geheimdienstes wirklich kennt, wird dies ablehnen. Hoffentlich auch Gauck, bevor er mit dem Gedanken spielt, das Amt eines Bundespräsidenten wirklich anzunehmen!
Kutschbach
vor 1 Jahr
“Im Auftrag des Großen Bruders“, Autobiografischer Roman, AAVAA-Verlag, Berlin.
Verständlich geschrieben – man sieht sich in die Lage des Protagonisten versetzt. Zur Handlung: Die Hauptperson hat durch häufigen Arbeitsstellenwechsel innerhalb bewaffneter Organe Misstrauen erregt. Zum potenziellen Geheimnisträger geworden, ist sie nicht unbescholten – das MfS ist misstrauisch gegenüber jedermann. Schmidt wird observiert, doch den Überwachern gelingt es nicht wirklich, ihn in den Griff zu bekommen. Schließlich geht er einem Hobby mit kaum überschaubaren Kontakten nach …
Die Geschehnisse sind nachvollziehbar geschildert, zeitlich im Rahmen, nicht voneinander isoliert, sondern in ihrer wechselseitigen Bedingtheit dargestellt. Mit Beiwerk geht der Autor sparsam um – gut so, denn sein Leben war ohnehin unbequem, ruhelos, wiederum auch spannend wie die Erzählweise …
Ritter, Leipzig